Köstlichkeiten von Schorsch
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Wo ist die Seele Wiens?
Thomas sagt: „bum. zwei möglichkeiten. a) überall, omni, mit seele zugepfropft. b) oder längst keine mehr da. beides eine seelenmässige malaise.“
Jaja, auf den Dualismus stosse ich in der Tat allüberall: Rein/unrein. Heiß/kalt. Oben/Unten. Superfreundlich/gschert. Zuckerbäcker/supersumpf etc.
Ich frag mich ja ob die Gegensätze bisweilen so groß bzw. so dehnbar sind, dass sie sich irgendwann wider treffen.
Meine Frage: Wird das Reine dann wieder langsam dreckig?
Oder ist das Dunkle nur eine Kehrseite des Schönen?
Ist es ein langsames Verdrecken oder ein schlichtes Wenden?
Nach außen sauber, nach innen brüchig und morbid: stereotype nutzung/vermittlung von tradition, musik, architektur/geschichte (Sachertorte, Sängerknaben, Lipizzaner/Hofreitschule, Mozart, Fiaker, Cafes, Gemütlichkeit, usw.). Gegenpole/Uminterpretation: MQ, Gürtel, Fluc, Flex usw.
Gemütlichkeit und Brutalität.
31.08.2009, 12:19
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